Hauptmenü
Pressespiegel > Presse 2008
"Tolle Geschichte"
Noch bevor sich in den Kirmesgemeinden der Stadt gestern Morgen die Zelte für den Montags-Frühschoppen öffneten, trat das Festkomitee des Traditionsvereins bei Oberbürgermeister Hans-Dieter Dörbaum (pl) zum Rapport an. Dabei wurde traditionell das Kirmeswochenende ausgewertet. Auf einen Nenner gebracht: Es war ein sehr gelungener Auftakt mit den Höhepunkten Altstadtlauf, Musikschau, Festumzug und Festplatzbetrieb.
MÜHLHAUSEN. Punkt 9. Der Anmarsch des Festkomitees mit dem Stadtspielmannszug wird erwartet. Noch ist es ruhig auf dem Rathausvorplatz. Lydia Böttcher, die Hauptamtsleiterin, taucht mit den Gästen aus der russischen Partnerstadt Kronstadt auf. Auch Jürgen Leib von der Mühlhäuser Feuerwehr lässt es nicht nehmen, der Schau vor dem Rathaus beizuwohnen. Da huscht schnell noch Blasius-Pfarrer Andreas Schwarze vorbei. Zum Frühschoppen? "Nein, nein, mal sehen, ob die Stadt noch in Ordnung ist. Und ob es irgendwo ein Schäfchen gibt, das meine Hilfe braucht", sagt´s und verschwindet eilig.9.05 Uhr. Aha, die "Locke", das Trommel-Vorspiel, ist zu hören. Und bevor die Instrumente des Stadtspielmannszuges unter der Stabführung von Göran Schug anstimmen, biegt der Zug mit dem Festkomitee von der Linsenstraße in die Neue Straße zum Rathaus ein. Dort erwartet sie der Oberbürgermeister. Für das folgende Ständchen gibt´s von ihm als Dank ein "Flascherl", wie das so bei Kirmesfeiern üblich ist.9.15 Uhr. Abmarsch der Spielleute zum Frühschoppen und Einzug des Festkomitees in den Konferenzraum des Rathauses. Die Runde beginnt, der Oberbürgermeister hat das Wort. Und er sagt Danke. Den vielen fleißigen Helfern etwa beim Altstadtlauf und bei der Musikschau. Ohne die Hilfe der Bundeswehr wäre das sportliche Event logistisch nicht zu schultern gewesen. Die hohe Teilnahme sprenge schon fast den Rahmen. Dank auch an die Kirmesgemeinden, die es relativ schwer hatten, an das Niveau des Umzuges im Jubiläumsjahr 2007 anzuknüpfen. Dennoch: Es hat wieder einige interessante Bilder gegeben. Auffallend, so der OB, dass dafür etliche viel Arbeit in der Freizeit investieren mussten. "Tolle Geschichte!" Und natürlich ein Schulterklopfen an das versammelte Festkomitee, das wieder einmal ganze Arbeit geleistet hat. Das nimmt Helmut Mey gern entgegen, der den erkrankten Kirmesoberbürgermeister Günter Würfel vertritt. Nach seinen Ausführungen hat sich bei der Musikschau bewährt, Zugordner einzusetzen, die jeweils vier Gruppen betreuten und damit für einen insgesamt zügigen Ablauf sorgten. Für nächstes Jahr sollte überlegt werden, die Bühne genau mittig zu platzieren und etwas höher aufzubauen. Besonders freut sich Mey darüber, dass "außer ein paar Chaoten", die im Bereich des Festplatzes und auf dem Steinweg tätlich wurden, in den Kirmesgemeinden alles ohne Vorfälle ablief. Beim Festumzug waren die DRK-Sanitäter zweimal gefragt - bei einer Beule und einem Kreislaufproblem.Andreas Weber von der Kulturbehörde lobt die gute Zusammenarbeit zwischen Festkomitee und Stadt und die Attraktivität des Festplatzes. Das hätten ihm viele Besucher gesagt. Und Glenn Meyer ergänzt: Die Schausteller waren sehr zufrieden - so viele Gäste wie lange nicht mehr zum Auftakt der Kirmes. So ein bisschen eine Entschädigung für das winterliche Frühlingsfest.Schließlich will Sozialdezernent Johannes Bruns (SPD) nicht unerwähnt lassen, dass es in punkto Sicherheit ein professionelles Zusammenwirken von Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr und DRK gegeben hat.9.30 Uhr. Der Oberbürgermeister entlässt das Komitee zum Frühschoppen in die Zelte.
Thüringer Allgemeine Mühlhausen vom 02. 09. 2008 von Jürgen Wand
Untermenü