Traditionsverein Mühlhäuser Heimatfeste e.V.


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02. 09. 2009 Alte Kirmesgemeinde ab 2010 wieder dabei!

Pressespiegel > Presse 2009

Der dritte Start

Gegründet wurde die Kirmesgemeinde im August 1948 damals mit 35 Mitgliedern. Nun steht sie vor der Neugründung.

Mühlhäuser Kirmesgemeinde wird wiederbelebt: Ab 2010 feiert Mittlere Wanfrieder Straße wieder offiziell

Am Kirmesfreitag, 4. September, feiert die Mittlere Wanfrieder Straße zum dritten Mal ihre Straßenkirmes. Und gleichzeitig auch zum letzten Mal. Im kommenden Jahr wird die Wanfrieder Straße wieder offiziell ihre Kirmes feiern mit Teilnahme am Umzug und Programm im Festzelt.
Das wird, wie in den 70er Jahren, in der Lutterothstraße aufgebaut.
Federführend beim Aufbau der Kirmesgemeinde ist Sylvia Biebrach. Die Kindergärtnerin hat bereits als Kind dort Kirmes gefeiert. Was mir am meisten in Erinnerung blieb? Das Flechten der Kirmeskränze und unsere Umzugsbilder, meint sie. Der Renner schlechthin: die Mittlere Wanfrieder Straße als Schlafmützen (1978). Das letzte Kirmesbildbild der Gemeinde war 1985 zum Thema 450 Jahre Deutscher Bauernkrieg. Schon
1986 konnte nicht mehr gefeiert werden. Nicht etwa, weil die Kirmesgemeinde zu klein geworden war, sondern weil man in der Lutterothstraße nicht mehr das Zelt stellen konnte. Die Versorgung von Autoflott ist nicht mehr gewährleistet, lautete damals die offizielle Begründung, erinnert sich Sylvia Biebrach. Aber bereits vorher, 1971, war die Kirmes schon mal gestorben. Damals, weil die Wanfrieder Straße fürs Feiern nicht mehr gesperrt werden durfte.
Mitten in der Faschingszeit im Jahr 1978 wurde der Anstoß gegeben für den Neuanfang. Ute Umbach hatte das Thema Kirmesgemeinde Mittlere Wanfrieder Straße in ihrer Büttenrede thematisiert. Sie übernahm dann auch das Amt der Kirmesbürgermeisterin. 25 Jahre nach der letzten offiziellen Kirmes in der Wanfrieder Straße. Seit 2007 bis 2009 saßen die Kirmesleute auf der Straße, Straßenkirmes in ihrer ursprünglichen Art. Aber bei denen, die da saßen, wie eben Sylvia Biebrach, wuchs langsam der Wunsch, eine echte Kirmesgemeinde zu werden. Deren Tochter war es, die jetzt ihren Opa, also meinen Vater, schon früher so sehr genervt hatte, die Kirmes wieder aufleben zu lassen. Schon im diesjährigen Umzug wird die Mittlere Wanfrieder Straße dabei sein und Mitglieder für die Kirmesgemeinde werben. Der Verein soll in den kommenden Wochen gegründet werden. Dabei agiert die Kirmesgemeinde Obere Grünstraße als Pate.

Dass sich die dann fünf Kirmesggemeinden in der Nikolaivorstadt gegenseitig die Gäste wegnehmen, glaubt Sylvia Biebrach nicht. Die neue Kirmesgemeinde ist sicherlich eine Bereicherung. Es lohnt sich dann noch mehr, auf Kirmestour in dieses Stadtviertel zu gehen. Schon in diesem Jahr gibt es einen Paukenschlag, denn zum Straßenfest am Kirmesfreitag sorgen die Trommler and Concert für Unterstützung.


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