Traditionsverein Mühlhäuser Heimatfeste e.V.


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02. 09. 2011 25 Jahre Fahnenweihe in der Kirmesgemeinde Untere Rosenstraße

Pressespiegel > Presse 2011

Tradition trifft Experiment
Seit 26 Jahren gibt es die Kirmesgemeinde "Untere Rosenstraße”. Doch erst im zweiten Jahr kam die Fahne. Die bekam jetzt zu ihrer 25-jährigen Weihe zahlreiche Wimpel angehängt.

Der Sohn war's, er brachte Gabriele Wengel zur Kirmesgemeinde "Untere Rosenstraße”. 14 Jahre ist das her, der Sohn 28 und immer noch Mitglied des Trommlerzugs der Kirmesgemeinde. "Aber anfangs, da musste ich schon mal ein Auge auf ihn werfen.”Die ersten Zweifel, ob denn eine Kirmesgemeinde das Richtige für sie sei, zerflogen schnell. "Dann habe ich gemerkt, das ist es”, sagt sie, wurde 2004 Vorstandsmitglied und ist seit Oktober des vergangenen Jahres die Bürgermeisterin im Land der zwei Dutzend Kirmesfreunde. Dabei jagte ein Höhepunkt den anderen: der Auftritt der Band "Excite”, der wieder das Zelt füllte ("Die Band hat Vereinsmitglied Sylvia Wilke mal mitgebracht und die hält uns seitdem die Treue"), das Umzugsbild, mit dem man die Strompreise aufs Korn nahm, die Behindertenkirmes und schließlich die Fahnenweihe.Zwar gibt es die Kirmesgemeinde seit 26 Jahren, im ersten Jahr aber hatte das Geld nicht gereicht, um sich eine Fahne anzuschaffen.öNun, zum Jubiläum, hängten der Mühlhäuser Traditionsverein, der Oberbürgermeister und der Landrat ihre Ehrenschleifen an die Fahne.Fahnenträger Peter Neumann war davon angetan. Seit fast 25 Jahren feiert er Kirmes in der "Unteren Rosenstraße”. Welches das schönste Kirmesbild war, vermag er nicht zu sagen. "Wie auch, ich bin schließlich meist vorneweg gelaufen”, erklärt er augenzwinkernd. Peter Frommberger, Wengels Stellvertreter, lobt den Zusammenhalt in der Kirmesgemeinde.Schließlich bereitet man sich nicht nur jedes Jahr auf den Umzug und die Feierwoche vor, sondern ist auch gemeinsam unterwegs als Spielmannszug. Am Wochenende nun will man, bei aller Tradition, etwas Neues wagen. Eingeladen ist die Band Schock. Der Samstagabend wird damit der Jugend gehören. "In der Kulturfabrik kommen sie ja immer gut an, darauf setzen auch wir", meint Frommberger und verhehlt aber nicht:"Echte Kirmesmusik ist es aber nicht.

"
Thüringer Allgemeine vom 02.09.2011 von Claudia Bachmann


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