Traditionsverein Mühlhäuser Heimatfeste e.V.


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04. 08. 2009 Von der Oma bis zum Urenkel

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Von der Oma bis zum Urenkel

Frohsinn e.V. - So heißt der Dokumentarfilm von dem Mühlhäuser Wolfram Huke. Gezeigt wird die Kirmes aus der Sicht der Mitglieder.

MÜHLHAUSEN (ca). "Die Mühlhäuser Kirmes ist mehr als ein Volksfest, und das hat man in dem Film sehr gut gesehen", sagt Heino Krause von der Kirmesgemeinde Frohsinn. Er hatte, wie viele andere Mitglieder von Kirmesgemeinden, gestern die Vorpremiere des Films "Frohsinn e.V." gesehen. "Ich habe nach charmanten Momenten gesucht, die die wahre Stimmung der Mühlhäuser Kirmes einfangen", erklärte Regisseur Wolfram Huke. Der Mühlhäuser hatte selbst nie aktiv bei der Kirmes mitgewirkt. Gerade deshalb war der Student der Münchner Filmhochschule im vergangenen Jahr auf der Suche nach einer echten Kirmesfamilie gewesen. "Ich wollte wahre Krimesfreunde - von der Oma bis zum Urenkel", so Huke. Fündig wurde er beim Kirmesbürgermeister der Gemeinde Frohsinn, Michael Groß, und dessen Familie. Fast einen Monat lang war das Drehteam ihr ständiger Begleiter. Doch: "Irgendwann gehörte die Kamera dazu. Es wurde eben zur Gewohnheit", erzählt Michael Groß.Aber nicht nur eine echte Kirmesfamilie wurde gezeigt, auch bietet der Dokumentarfilm einen Blick hinter die Kirmeskulissen. Von Proben der Mühlhäuser Spielleute bis hin zu den Sitzungen der Kirmesbürgermeister, die Kamera war überall dabei. Aber nur beobachtend, erklärt Wolfram Huke. Denn Fragen oder Anweisungen gab es für die Menschen vor der Kamera nicht. "Nach zwei bis drei Stunden merken die Menschen die Kamera gar nicht mehr, und dann wird es ein authentischer Einblick", so Huke. Den Dokumentarfilm will er jetzt bei verschiedenen Festivals einreichen, beispielsweise in Leipzig, Duisburg und München.

Quelle Thüringer Allgemeine Mühlhausen vom 04. August 2009 von Carolin Biebrach





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