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Pressespiegel > Presse 2011
Es war schon herzzerreißend, wie sich die Kirmesgemeinde "Mittlere Wanfrieder Straße" am Samstagabend von ihrem Kirmesbaum verabschiedete. Wieder und wieder aufgebahrt, nahm die weinende Schar Abschied. Mühlhausen. Jeder wollte den Dahingeschiedenen noch mal berühren, ihn und seine zarten Nadeln streicheln. Ein letztes Mal, bevor er unter den monotonen Schlägen des Drumcorps und der heulenden Kirmesgemeinde durch das Stadtviertel getragen wurde... Der Zug der Trauernden machte sich um 17.08 Uhr auf den Weg, bevor Kirmespfarrer Martin Grabow bei der Rückkehr die Trauerrede hielt. Dann wurde wieder gefeiert, mit "Blue Birds" ab 20.09 Uhr. Warum derart untypische Anfangszeiten? Kirmesbürgermeisterin Sylvia Biebrach: "Wir wollten damit auffallen. Und dass auch Sie gekommen sind, zeigt, dass wir richtig lagen." Auch an den Tagen zuvor. Unsere Namensgebung für den Tag: Kirmesgemeinde "1708". Einen Abend voller Überraschung versprach die Kirmesgemeinde "Kräuterstraße" zum Kirmesabschluss.
Die wichtigste neben der Partyshow: Es gab alles vom Vogel Strauß Würstchen, Schaschlik, Steaks, Gulasch, Braten. Ein Gourmet- Abend der besonderen Art. Hans-Ulrich Thurau, dort seit 1994 der Kirmesbürgermeister, hatte sich und seiner Gemeinde bei einem Bekannten Appetit geholt. Nach erfolgreichem Testlauf im Vorjahr gab es jetzt die Neuauflage. Im Übrigen hatte es auch in der Kirmeswoche thematisches Schmausen gegeben: Hammel am Dienstag, Eisbein am Mittwoch und Roulade am Donnerstag. Unsere Namensgebung für den Tag: Kirmesgemeinde "Strauß". Aus der grünen Idylle am Forstberg drang herzhaftes Lachen. In der Kirmesgemeinde "Frohsinn" hatte sich zusätzlich Frohsinn mit "Julchen vom Forstberg" alias Sabine Hermeneit eingestellt. Erstmals war sie, die im richtigen Leben Lehrerin ist, auf dem Berg.
Kirmesbürgermeister Michael Groß hatte da einen guten Griff getan. Ein noch unentdecktes Talent? Unsere Namensgebung für den Tag: Kirmesgemeinde "Spaß". Schließlich kamen Kinder gerade von ihrem Lampionumzug auf den neuen Standort der Kirmesgemeinde "Weiße Mäuse" zurück, als Arndie Röhre die Abendmusik anstimmte. Das 30 Jahre alte Zelt war ersetzt worden durch ein neues, gemietetes, in dem auch allerlei für Kinder stattfand, so Kirmesbürgermeister André Lehmann. Auch die alten Bräuche wie Hahnenschlag und Kirmeskreise. Unsere Namensgebung für den Tag: Kirmesgemeinde "Kinder". Vier Kirmesgemeinden, die uns neben anderen mit ihren eigenen Gesichtern auffielen und die wir zum Kirmesabschluss besuchten. Große Zufriedenheit im Vorstand des Traditionsvereins: Eine Kirmes mit vielen Höhepunkten, großer Resonanz und keinen ernsten Vorfällen. Das war die "134."!
Jürgen Wand / 05.09.11 / TA
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