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Pressespiegel > Presse 2010
133. Stadtkirmes mit Veranstaltungen in Kirmesgemeinden und großem Feuerwerk beendet.
Mit einem brillanten Feuerwerk am Samstag, 22 Uhr, ging die 133. Kirmes in Mühlhausen zu Ende. Noch mal schien die ganze Stadt mit vielen Gästen auf den Beinen. Lag der Schwerpunkt der Feiern am Freitag mit verscheidenen Programmen noch in den Kirmesgemeinden, zog es am Samstag viele auf den Festplatz, über dem das große Feuerwerk abgebrannt wurde.
Zuvor hatte die Petri-Gemeinde in und vor der Kirche zum Orgel- und Dixielandkonzert eingeladen.
Schon Sonntagmorgen ging's in den Kirmesgemeinden wieder ans Abbauen
Mühlhausen. Bereits um 10 Uhr am Sonntag trafen sich die Mitglieder der Kirmesgemeinde Sachsensiedlung. Alle packten beim Aufräumen mit an. Nach dem gemeinsamen Mittagessen dann um 14 Uhr das Ritual: das Einholen der 50-jährigen Originalfahne, die bis zur 134. Stadtkirmes sicher aufbewahrt wird.
Auch in der Kirmesgemeinde "Weg zum Eigenheim" pflegt man zur kleinen Kirmes, am Freitag, eine alte Tradition: das Rostwurstessen. In diesem Jahr wurden 52 Kilo Würstchen von einem Fleischer aus der Region herangeschafft. Pünktlich um 18 Uhr gaben Brigitte Gotschol und Inge Lieder das Rostwurstessen frei. "Wir haben uns die Tradition aus der DDR-Zeit bewahrt, als unser Kirmesoberbürger- meister Günter Würfel noch die knappe Holzkohle besorgte", erinnerte sich Kirmesbürgermeister Edgar Schmerbauch, der im Übrigen vom erstmals praktizierten Gießkannenprinzip bei der Prämierung der Umzugsbilder nichts hält. Das sei für die rund 60 Teilnehmer seiner Gemeinde am Umzug wenig motivierend.
Spannung lag über dem Wettkampftisch im Zelt der Kirmesgemeinde "Hintere Gierstraße" Sechs Männer und drei Frauen hatten sich eingeschrieben. Die Frage war: Wird es der Champion der letzten zwei Jahre, Mike Hoffmann, schaffen, zum dritten Mal den Pokal mit nach Hause zu nehmen. Um es vorwegzunehmen: Der Mann vom SV Blau-Weiß Mühlhausen schaffte es. Nach dem Einladungskampf zwischen Kirmesbürgermeister Michael Keyßner und Sieger Marcus Ahnert vom Nachbarzelt der Arbeiterwohlfahrt gab es begeisternden Sport. Hammerhart der Wettkampf zwischen Harald und Klaus-Peter. Das Armdrücken ging unentschieden aus. Dann musste da mit Wasser gefüllte Bierglas am gestreckten Arm die Entscheidung bringen. Karl-Heinz gab sich geschlagen. Die Frauen kämpften extra.
Weniger sportlich, aber genauso stimmungsvoll ging es im Zelt der Kirmesgemeinde Aktivistenring 2 zu. Bürgermeister Jens Strohschein und Stellvertreter Matthias Kowalczyk hatten gemeinsam mit vielen weiteren Aktiven ein kurzweiliges Kulturprogramm mit Chorgesang und Sketchen auf die Beine gestellt. Klasse! Das Zelt war berstend voll, die Begeisterung kannte keine Grenzen.
Gestern trafen sich die Mitglieder - vom ältesten Heinz Böttger (77) bis zum jüngsten Leon (2) - zur Versammlung. Dabei wurde das Fest ausgewertet und schon ein Ausblick auf 2011 gegeben. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen. Erst heute wird abgebaut.
Thüringer Allgemeine vom 06.06.2010 von Jürgen WAND
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