Traditionsverein Mühlhäuser Heimatfeste e.V.


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16. 08. 2011 Szenelokal "Leo" hat zur 8. Kirmesolympiade eingeladen

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Das Mühlhäuser Szenelokal Leo in der Felchtaer Straße hatte am zurückliegenden Freitagabend zu seiner 8. Kirmesolympiade eingeladen. Immer kurz vor der Kirmes, so die Absicht, sollen die Kirmesfreunde selber noch einmal feiern können. Mühlhausen. So war einst der Gedanke - und die Olympiade hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut etabliert.

So waren es in diesem Jahr zwölf Kirmesgemeinden, die sich in fünf Spielen messen wollten. Alle kamen in ihren vereinseigenen T-Shirts, und es war so schon schön bunt, auch ohne Kirmesketten und Kirmesbaum. "Mega" sorgte an diesem Abend für Musik und Thomas Köhler vermittelte den Teilnehmer die lustigen Spiele.
Begonnen wurde mit Wettnageln, einem sehr kirmestypischen Spiel. Es galt, den Nagel mit dem Hammer so schnell wie möglich im Holz zu versenken. Auch sehr amüsant war der Stuhlwalzer als zweites Spiel. Danach schieden die letzten drei Teams der Wertung aus.


Mit noch neun Kirmesgemeinden ging es in die nächste Runde. Nun war Fettbemmen-Wettschmieren angesagt. Dabei kam es nicht nur auf Schnelligkeit an, sondern auch das Auge isst mit, so Thomas Köhler während seiner Moderation. Manche Brote sahen schon arg zerzaust aus. Aber trotzdem wurden sie nach dem Spiel alle verspeist. Danach kam das Süße: Wer am schnellsten vier Mohrenköpfe essen kann, so lautete die nächste Aufgabe im Wettkampf. Ein krasser Gegensatz zu den Fettbroten kurz zuvor.

Als kleiner Flop erwies sich das nächste Spiel. Aus Babyflaschen sollte so schnell wie möglich getrunken werden. Nur, dass die Flüssigkeit, unter anderem Orangensaft, gar nicht durch die sehr kleine Öffnung der Flasche passen wollte. Das wird so nix, das ist zu dick - man hätte mal die fragen sollen, die sich damit auskennen, meinte Katy Mix von der Kirmesbahn, die vor Kurzem erst wieder Mama geworden war. So ging dieses Spiel schließlich nicht in die Wertung ein.
Ringe werfen war dafür der Ersatz, und um kurz nach Mitternacht sehr lustig anzuschauen. Nach anschließender kurzer Auswertung standen die Gewinner fest. Platz drei ging an die Kirmesgemeinde Feldstraße/ Sonderhäuser Straße. Auf den zweiten Rang schaffte es die Kirmesgemeinde Spielmannszug. Großer Jubel bei den Siegern. Wie schon im letzten Jahr ging der Titel an Sankt Jakobi. Für alle Gewinner gab es Brauhausbier. Alles in allem war es ein gelungener Abend so kurz vor dem Endspurt zur Kirmes.

Glenn Meyer / 16.08.11 / TA


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