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Pressespiegel > Presse 2010
Nach Brand im Kirmesdomizil kämpft man um Neuanfang
Der erste Schreck ist nunmehr dem unbedingten Willen gewichen, auch in diesem Jahr wieder zur Mühlhäuser Stadtkirmes in die unmittelbare Nähe der Nicolaikirche einzuladen.
Mühlhausen. Rückblick: In der Körnerschen Gasse brannten am Ostermontag das Wirtschafts- und Thekengebäude der Kirmesgemeinde "Untere Rosenstraße" vollkommen ab. Den Schaden schätzt der Kirmesbürgermeister, Thomas Kürbis, auf etwa 20.000 Euro. Flammen und Hitze machten zunichte, was für das Feiern gebraucht wird: drei große Industriekühlschränke, die Gefriertruhe, Tresen mit Zapfsäule, Herd, Spüle, Boiler, Diskobeleuchtung bis hin zu den vielen Gläsern, die zerbarsten.
Auch diverses Werkzeug war nicht mehr zu retten. In den vergangenen Wochen nun hat die Kirmesgemeinde gewirbelt, was das Zeug hält. "Es gibt einige, die bereits zugesagt haben, uns tatkräftig zu helfen, und auch einige, die es bereits getan haben", sagt Thomas Kürbis sehr dankbar. So gab es von der Kirmesgemeinde "Kirmesbahn" einen Scheck, Stephan Dorl von der Kirmesgemeinde "Professor-Berger-Straße" habe, so würdigt das Kürbis, angekündigt, dass sein Toom-Baumarkt einen Teil von den Gesamtkosten trägt.
Andere versprachen wiederum, Gläser bereitzustellen, die bei ihnen ungenutzt rumstehen. Wer im Übrigen die geschädigte Kirmesgemeinde ebenfalls unterstützen will, kann sich gern persönlich an Kürbis wenden - von der einfachen Steckdosen bis hin zum Pavillon oder zum Kühlschrank wird alles dankbar angenommen. Weil die "Untere Rosenstraße" nicht nur nehmen, sondern auch gern geben möchte, lädt sie 2010 erstmals zum Tag speziell für behinderte Menschen ein.
Quelle: Thüringer Allgemeine Mühlhausen von Claudia Bachmann vom 30. April 2010
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